• Patrick

BODYFITTING VOR DEM BIKEFITTING


"Nein, so ist es unbequem!" ist ein Satz, den ich häufig höre beim Einstellen der Längen und Höhen beim Bikefitting. Der Fittingbock ist aber laut den Berechnungen ideal eingestellt. Das müsste doch passen!

Was häufig unterschätzt wird beim Bikefitting, ist der Umstand, dass der Körper noch gar nicht die Geschmeidigkeit und die Dehnbarkeit mitbringt, um die ideale Position auf dem Velo einnehmen zu können. Das Becken sitzt schief, die Bänder sind verkürzt und überall zwickt und kneift es. Was nützt also ein Bikefitting mit einem "hölzernen" Körper? So schaffe ich keine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen Lenker und Sattel. Der hölzerne Körper verlangt in der Regel nach einer kleinen Sattelüberhöhung. Was wiederum mehr Gewicht auf den Sattel verlagert. Dies wiederum verlangt nach einer zu kleinen Sattelhöhe und dies nach einem zu kurzen Oberrohr. Ein Teufelskreis!

Zudem ist der Fittingbock statisch und kann dem dynamischen Wechselspiel der Balance auf einem Velo nicht gerecht werden. Ich baue daher ein bestehendes Velo auf die berechneten Masse um, damit der Velofahrer damit eine kleine Tour machen kann. Vielleicht sollte ich künftig zuerst ein paar Yoga- oder Pilatesübungen mit den Kunden machen - diese werden mich dafür hassen ;-)


Ich empfehle zur Anschauung dieses Video des sehr erfahrenen Bikefitting Experten Fritz Buchstaller:

https://www.youtube.com/watch?v=NbDq5SNXkvE

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